Mühlenladen

 

In unserem Mühlenladen erhalten Sie Mehle von Handwerksmühlen, Getreide sowie Getreideprodukte wie Müslis, Cerealien und Nudeln, dazu Obst und Gemüse und Molkereiprodukte ergänzt mit vielseitiger Naturkost: Honig, Essig und Öle, Nüsse und Saaten, süße Früchte und Knabbereien, Aufstriche sowie Kaffee, Tee und Getränke.

Das Sortiment ist eine Mischung aus konventionell, ökologisch und regional erzeugten Lebensmitteln.

Unsere Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag:
9 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Donnerstag: 9 bis 13 Uhr
Samstag: 9 bis 13 Uhr

Donnerstagnachmittag geschlossen


Unsere Rezepte

Hier finden Sie Rezepte, die wir selbst erstellt haben und immer wieder kochen oder backen.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Stettfelder Mühle-Christstollen (Quarkstollen)

Zutaten:

2 Eier
175 g Zucker
175 g Butter (Zimmertemperatur)
250 g Quark mit 20 % Fett
1 TL „Zucker mit 2 % Bourbon-Vanille" aus dem Mühlenladen
oder
1 Päckchen Vanillezucker
150 g gemahlene Mandeln
4 Tropfen Bittermandelöl
1 Fläschchen Rum-Aroma
½ TL geriebene Zitronenschale
1 Messerspitze gemahlener Kardamom
1 Päckchen Backpulver
300 g Rosinen
100 g Zitronat
500 g Weizenmehl Type 405

Außerdem:
100 g Butter zum Bestreichen und 50 g Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Eier, Zucker, Butter, Quark und Vanillezucker in der Küchenmaschine mit dem Rührhaken gut vermengen. Mandeln, Bittermandelöl, Rum-Aroma, Zitronenschale, Kardamom, Backpulver, Mehl, Rosinen und Zitronat dazugeben und alles zu einem Teig vermischen.
Den Teig auf ein Brett geben und fertigkneten. Einen Stollen formen und in eine gefettete Backform geben. Bei einer Teigmenge von rund 1.550 g empfehlen wir eine Stollen-Backform (Stollenhaube) von 39,5 cm Länge.
Backofen bei 250° vorheizen und den Stollen bei 175° für 55 Minuten auf der zweiten Stufe von unten backen. Nach dem Backen mit Butter bestreichen, dick mit Puderzucker bestäuben und zum Auskühlen auf einen Küchenrost legen. Nachdem er vollständig erkaltet ist, den Stollen in eine dichte Kuchenbox legen und an einem kühlen Ort (Keller oder Balkon) lagern.

Tipp: Den Stollen kann man auch ohne Stollenhaube backen und ihn nur mit der Hand formen. Anstatt einem großen Stollen kann man aus dem Rezept auch zwei kleine Stollen backen. Dann reduziert sich die Backzeit um rund 10 Minuten.

Das Tolle am Quarkstollen ist, dass man ihn schon nach ein paar Tagen anschneiden kann. Denn im Gegensatz zum Hefestollen muss er nicht drei bis vier Wochen reifen, damit Früchte und Gewürze ihr Aroma entfalten. Man kann aber auch den Quarkstollen etwas stehen lassen.

Süße Früchtehäufchen

Einer der Weihnachtsplätzchen-Klassiker in vielen Familien sind süße Früchtehäufchen. Die sind in nur einer Stunde gebacken und sorgen für eine süße Aufmunterung in der etwas dunkleren Jahreszeit. Das Rezept ergibt rund 30 Plätzchen. Man kann ein Handrührgerät oder eine kleine Küchenmaschine mit Rührhaken nehmen.

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630
200 g Butter oder Margarine (Zimmertemperatur)
125 g Zucker
2 EL Milch
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
½ TL Zitronenschale
100 g fein gemahlene Mandeln
100 g Zitronat
50 g Orangeat
100 g Rosinen
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Butter, Zucker, Ei und Vanillezucker zu einer cremigen, homogenen Masse verrühren.
Mehl, Mandeln, Zitronat und Orangeat, Rosinen und Zitronenschale in die Masse geben. Alles zusammen gut vermischen. Die Milch zugeben und unterrühren. Den Teig mit einem Löffel portionsweise aus der Schüssel nehmen und zu kleinen Häufchen auf das Backblech setzen.
Die Früchtehäufchen für 15 Minuten bei 175° backen (Ober-/Unterhitze). Das Blech auf der zweiten Schiene von unten positionieren, so bekommt das Gebäck Hitze verstärkt von unten und wird oben nicht zu braun. Zu guter Letzt mit Puderzucker bestäuben.

 

Kürbisgemüse mit Curry

Zutaten:

Hokkaido-Kürbis
Salz
Pfeffer
Curry
Rapsöl

Zubereitung:

Hokkaido-Kürbis in Würfel sowie eine kleine Zwiebel und etwas Knoblauch klein schneiden. Rapsöl, Zwiebeln, Kürbis und Knoblauch in eine Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Curry nach Belieben würzen. Auf niedriger Stufe 30 bis 40 Minuten andünsten: so zieht der Kürbis genügend Wasser und man muss keines mehr hinzufügen. Abschmecken und eventuell nachwürzen.

Tipps: Mit Kürbiskernöl verfeinern. Zum Kürbisgemüse passen Fleisch- und Kartoffelgerichte oder auch würziges Räuchertofu oder Fetakäse.

Infos: Hokkaido-Kürbis muss man nicht schälen, sondern lediglich das Kerngehäuse entfernen. Die Menge ist individuell; unsere Hokkaido bringen ausgehöhlt und geschnitten um die 750 g auf die Waage.

Hafersalat mit Feta

Rezept für 2 bis 3 Personen

Zutaten:

125 g Hafer (geschälter Hafer oder Nackthafer)
250 g Wasser
1 TL Salz
1 kleine Salatgurke
1 Paprika
3 Tomaten
125 g Feta

Für die Salatsoße:

2 EL Salatöl (oder Olivenöl)
2 EL Balsamico
1 TL Sojasauce
1 TL italienische Kräuter

Zubereitung:

Hafer in einem Sieb kalt abspülen und in einem Topf anrösten. Wasser und Salz zugeben und aufkochen. Den Hafer für 40 Minuten garen und anschließend abkühlen lassen. Dabei saugt das Getreide die überschüssige Flüssigkeit auf, die noch im Topf ist.
Die Salatsoße in einer Salatschüssel zusammenrühren, das Gemüse würfeln und den Feta zerkleinert zugeben. Anschließend den abgekühlten Hafer unterheben und den fertigen Salat für eine Stunde durchziehen lassen.

 

Zucchini-Quiche mit Tomaten und Feta 

Rezept für 3-4 Personen. Springform mit 28 cm Durchmesser verwenden

Zutaten Teig:

200 g Weizenmehl Type 1050
100 g Butter
100 g Quark 20 % Fett
1 TL Backpulver
1 TL Salz

Zutaten Füllung:

150 g Feta
700 g Zucchini
220 g Tomaten
3 Eier
1 Prise Pfeffer
½ TL Prise Salz
1 Knoblauchzehe
200 g Sahne
1 TL getrocknete Kräuter, z. B. eine mediterrane/ italienische Kräutermischung

Zubereitung des Teigs:

Zubereitung der Füllung:

Variation als Quark-Ölteig:
Anstatt des Weizenmehls kann man auch die gleiche Menge Dinkelmehl Type 1050 verwenden sowie 30 g Öl anstatt der Butter. Es empfiehlt sich, ein geschmacklich neutrales Öl einzusetzen.

Ruchmehl-Waffeln

Zutaten:
300 g Ruchmehl
80 g Butter
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
3 Eier
½ Liter Milch

Zubereitung: Eier, Butter und Zucker zu einer cremigen, hellgelben Masse verrühren. Mehl und Backpulver zugeben, kurz verrühren und dann die Milch dazugeben. Mindestens 20 Minuten quellen lassen.
Das Rezept kann auch mit der gleichen Menge Dinkelvollkornmehl gemacht werden.

Infos zum Ruchmehl: Begriff „Ruch" stammt aus der Schweiz und bedeutet „rau". Gemeint ist damit ein nicht so fein gemahlenes Mehl, das einen Teil der äußeren Schalenschichten des Korns enthält. Beim Blick in die Tüte sehen die Schalenteilchen wie kleine Pünktchen aus.
Ruchmehl ist dunkler als ein Typenmehl, aber heller als Vollkornmehl, da hier das ganze Korn inklusive aller Schalenschichten vermahlen wird. Gebäcke aus Ruchmehl haben eine dunklere Krume und schmecken kräftiger.

Im Mühlenladen bieten wir Ruchmehl aus Dinkel und aus Gelbweizen an.

Grießschnitten

Ein Getreidegericht, das in unserer Familie seit Jahrzehnten auf den Tisch kommt, sind Grießschnitten.

Zutaten für 2 Personen:
150 g Dinkelvollwertgrieß
½ l Milch mit 3,5 oder 3,8 Prozent Fett
1 Brise Salz
1 Ei
20 g Butter
40 g brauner Zucker

Zubereitung: Milch, Salz und Butter mischen und zum Kochen bringen. Den Topf von der Kochplatte nehmen und Grieß und Zucker unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen zufügen. Zwei bis drei Minuten auf der ausgeschalteten Herdplatte unter Rühren ausquellen lassen. Das Ei in die Mischung unterrühren und diese in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben. Rund 30 bis 60 Minuten abkühlen lassen. Die Grießmasse aus der Form auf ein Brett stürzen und daraus Scheiben schneiden. Die Scheiben in der Pfanne in Öl oder Butterschmalz goldgelb anbraten.

Infos zum Grieß: Wenn Korn zu Mehl vermahlen wird, fallen in den ersten Mahlstufen Schalenteilchen, Mehl und kleine Stärkekörnchen an, die größer und härter als Mehl sind und durch Sieben von den übrigen Kornteilen getrennt werden: der Grieß. Daraus kann man beispielsweise einen Brei kochen, ihn in Scheiben schneiden und anbraten: fertig sind die Grießschnitten.
Frisch aus der Pfanne sind sie außen knusprig, innen zart und besitzen einen angenehmen Getreidegeschmack. Dazu essen wir meist Vanillesoße oder Apfelmus. Wer sie etwas süßer mag, kann man bei der Zubereitung die Zuckermenge erhöhen – süßer geht immer. Dann wird auch die Kruste dunkler.

Grieß aus dem Mühlenladen: Für unsere Grießschnitten haben wir Dinkel-Vollwertgrieß aus dem Mühlenladen genommen, man kann aber auch hellen Weizengrieß nehmen. Das ist Geschmacksache, wir sind Vollkornfreaks und finden die Vollwertvariante mit Schale und Keimling sättigender. Im Laden bieten wir außerdem Weizengrieß sowie Hartweizengrieß an. Letzteren nimmt man für Nudeln, Knödel oder Aufläufe.

Stettfelder Mühlenbrot

Dieses Rezept für ein klassisches Mischbrot findet sich auf den Tüten für Weizenbrotmehl und Roggenbrotmehl. Das sind Mehlmischungen, die aus Weizenmehl der Type 1050 und Roggenmehl der Type 1150 bestehen und sich daher ideal zum Brotbacken eignen. Dazu einfach Hefe und Sauerteig im Mühlenladen mitnehmen und los geht's.

Zutaten:

1000 g Weizenbrotmehl oder Roggenbrotmehl
1 EL oder 20 g Salz
1 gehäufter EL Sauerteig (Fertigsauerteig-Pulver)
1 Würfel Hefe (rund 42 g)
700 ml lauwarmes Wasser für Weizenbrotmehl oder
750 ml lauwarmes Wasser für Roggenbrotmehl

Zubereitung: Mehl, Salz und Sauerteig-Pulver miteinander vermischen. Die Hefe in Wasser auflösen. Das Hefewasser nach und nach unterarbeiten. Den Teig 10 bis 15 Minuten kneten und dann 1 Stunde in einem Gärkörbchen gehen lassen.

Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen. Backzeit bei vorgeheiztem Backofen: 1 Stunde bei einer Backtemperatur von 200 ° C. Ein kleines Wasserschälchen in den Ofen stellen.

Hinweis zur Gehzeit: Je länger man den Teig gehen lässt, desto weniger Hefe benötigt man und umso verträglicher ist das Brot. Man kann beispielsweise 1/2 Würfel Hefe (rund 21 g) nehmen und den Teig 2,5 Stunden oder länger gehen lassen. Oder ¼ Würfel (rund 10 g) und den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag bleibt er noch eine Weile in der Küche stehen und wird erneut bearbeitet, ehe er in den Ofen kommt.

Weizenbrotmehl besteht aus 70 % Weizenmehl Type 1050 und 30 % Roggenmehl Type 1150
Roggenbrotmehl besteht aus 60 % Weizenmehl Type 1050 und 40 % Roggenmehl Type 1150

Ciabatta

Zutaten:

400 g Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehl Typ 630
270 g lauwarmes Wasser bei Weizenmehl Type 550 bzw. 250 g lauwarmes Wasser bei Dinkelmehl Type 630
16 g Hefe
9 g oder 1 EL Salz
10 g oder 1 EL Zucker
2 EL Olivenöl

Zubereitung: Die Hefe in Wasser auflösen, in die Knetschüssel geben, die restlichen Zutaten zufügen und eine Minute auf niedriger Stufe kneten, damit sich alles gut vermischt. Anschließend den Teig mit Weizenmehl Type 550 zehn Minuten auf hoher Stufe kneten.

Wer mit Dinkelmehl Type 630 backt, knetet den Teig nur vier Minuten auf mittlerer Stufe. Anschließend sollte er eine schöne glatte Oberfläche besitzen. Den Teig in einer leicht bemehlten Schüssel abgedeckt bei Zimmertemperatur (rund 18°C) zwei bis drei Stunden gehen lassen. Man kann ihn auch über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Danach Teig auf ein bemehltes Brett geben und vier bis fünf Mal falten, in die Schüssel zurücklegen und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Faltvorgang nochmals wiederholen und den Teig anschließend weitere 15 Minuten gehen lassen. Nach diesen 15 Minuten den Teig nochmals falten und zu einem Ciabatta formen.

Das Ciabatta auf das mit Backpapier ausgelegt Backblech legen und 15 Minuten ruhen lassen, ehe man es im vorgeheizten Backofen bei 230°C auf der untersten Schiene 30 Minuten backt.

Buchweizen-Risotto

Hier haben wir uns vom Rezept „Buchweizen-Risotto" inspirieren lassen, das auf einer der Buchweizen-Päckchen im Mühlenladen zu finden ist.

Zubereitung: Mit etwas Butterschmalz und fein geschnittenen Zwiebeln anrösten. Die im Vergleich zur Buchweizenmenge doppelte Menge Wasser sowie etwas Salz oder Gemüsebrühe dazugeben und auf niedriger Stufe 15 bis 20 Minuten köcheln lassen.

Durch das Anrösten entfaltet der Buchweizen sein nussiges Aroma. Außerdem bleibt er körniger und wird nicht so klebrig, als wenn man ihn ohne Anrösten direkt ins Wasser gibt. Man kann den Buchweizen mit vielerlei Gemüse ergänzen, zum Beispiel mit Karotten und Zucchini. Beides haben wir in einer separaten Pfanne angedünstet und mit dem Buchweizen vermischt. Dazu noch Salz und Pfeffer zum Abschmecken. 

Infos zum Buchweizen: